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Am heutigen Samstag entschlossen wir uns recht spontan, das 1920 eröffnete Stadion An der Alten Försterei zu besichtigen. Dieses 21.723 Zuschauern Platz bietende reine Fußballstadion ist die Heimspielstätte vom 1. FC Union Berlin.

Nun mag man eine andere Mannschaft favorisieren oder keine Ambitionen für diesen Ballspielsport übrig haben. Wir fanden jedoch, dieses Stadion besitzt Historie, hat neben dem tollen Maskottchen „Ritter Keule“, einen einprägsamen Fangruß „Eisern Union“ sowie ein ungebrochenes und einmaliges familiäres Club- und Vereinsgefühl. Ähnlich wie bei uns SAAB-Piloten 😎 . Das Fußballstadion An der Alten Försterei wurde unter anderem von 2008 bis 2009 von 2.333 Unioner ehrenamtlich saniert und im Sommer 2013 war es mit der Eröffnung der neuen Haupttribüne endgültig bundesligatauglich. Neben dem historischen Anzeigetafelhäuschen verfügt diese Stätte auch über einen „Tunnel of Fame“ (hier dürfen sich Unioner, Fans und Symphatisanten für einen symbolischen Preis verewigen) sowie ein „Denkmal“ (alle Namen der Stadion-Bau-Organisatoren und Bauarbeiter sind aufgeführt und werden gewürdigt). Ein schöner Nebeneffekt an diesem Tag war ein kurzer Abstecher zu den trainierenden Bundesligaprofis vom FCU.
Das morgige Spiel in der 2. Bundesliga besitzt schon etwas Potential für Diskussionen und Emotionen. Denn dann trifft im Fußball familiäre Vereinskultur auf finanziell gut ausgestatteten Kommerz. Ich denke, wir SAAB-Enthusiasten können ein ähnliches Lied singen …
PS: Aber was habe ich heute unter anderem auch gelernt? Die Mannschaft vom 1. FC Union Berlin steigt nicht ab, sie wechselt maximal die Liga. 😉
In diesem Sinn: setzten wir uns auch weiterhin für echte Begeisterung im Leben ein.

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