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Gestern Abend beim Fernsehabschlusszapping bin ich bei der Gebrauchtwagenunterhaltungsserie „Die PS PROFIS – Mehr Power aus dem Pott“ hängen geblieben. Die beiden Moderatoren Sidney Hoffmann und Jean Pierre Kraemer sollten für ihren Stammkunden einen Kombi für maximal 7.000 Euro auftreiben.

Im Netz wurden sie auch fündig und zur Wahl kamen SAAB „Neunstrichdrei“, ein V70 sowie der Münchner 3er. Wenn ich mich nicht irre, war der 9³ SportCombi das jüngste Automobil jedoch mit den meisten Kilometern auf dem Tacho, der umfangreichsten Serienausstattung inklusive Soundanlage und Navigationssystem, hatte das stärkste Triebwerk an Bord, stand als gepflegtestes Fahrzeug vor der Kamera, der Händler rief den kleinsten Preis auf und war ein ehemaliger SAAB-Dienstwagen. Was eigentlich bedeutet: er war Original Scheckheft gepflegt. Trotzdem wollte Stammkunde „Hasi“ mit wissendem Blick der beiden Moderatoren den SportCombi nicht kaufen. Ihn störte die SAAB-Front …
Jetzt mal ehrlich, wenn der Auftraggeber diese Folge im Ganzen sieht, müsste er seinen beiden Kumpels die Freundschaft kündigen. Da kaufte er doch glatt die zweite Wahl, der Fahrersitz war trotz geringerer Laufleistung „durchgerockt“ und zwei Dellen mussten auch noch entfernt werden. Wofür die beiden TV-Helden jedoch die gelbe Karte bekommen müssten, ist dem Volvo die aktive Kopfstütze „anzudichten“. Gut möglich das der V70 diese hat, aber wir wissen doch: SAAB führte 1997 als erster Automobilhersteller die aktive Kopfstütze ein und im 9³ SportCombi ist bereits die 2. Generation SAHR verbaut.
Wie sagte doch vor vielen Jahren meine Großmutter, wenn ich mit ihr in meinen Ferien den Samstagabendfilm sah: „Junge, das ist alles nur Kintopp.“ Recht hatte sie. Trotzdem fand ich es toll, mal wieder ein SAAB Automobil im TV zu sehen. Auch wenn es diesmal nur ein „Neunstrichdrei“ war 😉 .

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