Langsam reicht es! Nachdem die VW-Tochter Audi nun doch eine Manipulationen der amerikanischen Abgas-Messwerte über eine Motor-Software eingestanden hat, stellt die Deutsche Umwelthilfe ein „auffälliges Muster“ bei einem französischen Dieselmodell fest. Dabei werden die Stickoxid-Grenzwerte zum Teil 13- bis 25-fach überschritten.

Neben dem Diesel- und Otto-Motor favorisierte SAAB Automobile einen Einsatz von Ethanol-Antrieben. Diese BioPower-Serienmodelle können mit E85 oder einem beliebigen E85-Superbenzin-Gemisch betrieben werden. Des Weiteren wird gerade in Schweden daran gearbeitet, Ethanol aus Abfällen wie beispielsweise der Forst- und Holzindustrie herzustellen.
Bei einer Radtour in der Umgebung von Trollhättan wurden wir unter anderem von einem SAAB 9-5 BioPower der 1. Generation begleitet. Dieser verbrannte E85. Notgedrungen „durften“ wir auch einige Autoabgase riechen und ich muss gestehen, sie hatten so einen leicht süsslichen Duft und waren in der Dosierung weder aufdringlich noch aggressiv. Ganz anders als der Ausstoß von Dieselfahrzeugen. Diese Abgase liegen dominant, schwer und reizend sowie noch einige Meter weiter, aufdringlich in der Luft. Wenn es am Stammtisch wieder einmal zu Motor-Diskussionen kommt, lade ich unsere „Ölbrenner-Liebhaber“ gern zu einer Radtour ein. Dabei schlage ich vor, ein Team wird von einem SAAB BioPower begleitet und die andere Crew von einem Dieselfahrzeug. Anschließend können wir uns gern über unsere körperlichen Befindlichkeiten austauschen. Und dabei meine ich nicht den Muskelkater.
Vielleicht wäre dieser Vorschlag mal eine ganz simple Möglichkeit dem „Highend-Management“ mögliche Unterschiede in der eigenen Wahrnehmung und dem Empfinden, bei einem unmittelbaren Vergleich, aufzuzeigen.

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