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Die aktuelle Ausgabe SAAB INSIDE, das Service-Club-Magazin von Orio Deutschland, hier die Seiten 12 und 13 zur zweiten SAAB Talladega Challenge.
Hinweis: Das Foto auf der linken Seite zeigen Erik Carlsson und Bo Swaner wie sie den teilnehmenden Journailisten Panos Filippakopoulos um 07.00 Uhr morgens zum ersten Fahrertraining auf die Rennstrecke schicken.

Mein Dank geht an Orio Deutschland für die gedruckte Ausgabe Nr. 6 des Service-Club-Magazin. Dieses Magazin steht den angemeldeten und interessierten SAAB-Fahrer/Innen als kostenfreier Download auf der saabparts-Webseite zur Verfügung. Eine Anmeldung lohnt sich.

Das Heft hält wieder jede Menge Informationen über SAAB Automobile und dem Service-Dienstleister Orio bereit. Ein erster flüchtiger Blick weckte sofort meine Neugierde: „InAction – Fast in Vergessenheit geraten: SAAB Talladega Challenge“.
Für mich dokumentieren diese beiden Alabama-Events von 1986 und 1996 in eindrucksvoller Art und Weise den Qualitätsanspruch und die Zuverlässigkeit von SAAB Autos. Auch 1996 schickte der Automobilhersteller aus Trollhättan sechs SAAB 900 auf diesen anspruchsvollen Rennkurs, um für seine Produkte zu werben. Während ein 900 Turbo vom SAAB Automobile-Werksteam chauffiert wurde, wechselten sich an acht Tagen Journalisten aus aller Welt hinter den Lenkrädern der anderen fünf 900er ab. Und mit Erfolg, denn diese sechs Serienfahrzeuge fuhren über 40 internationale Rekorde ein!

Um so erschreckender liest sich für mich die Seite 13. Der teilnehmende SAAB 900 2.0i mit der Nummer 6 ist „verloren“ (?) gegangen. Er ist schlichtweg weg! Ein Teilnehmer der SAAB 900 Talladega Challenge verschwand vom deutschen SAAB-Werksparkplatz? Des Weiteren war dieser Wagen laut Artikel in einem erbärmlichen Zustand! Bei diesen Zeilen gefror mir das Blut in den Adern. Auch berichtet die Seite von einer vermeintlichen und gescheiterten Rettungsaktion der Fans … ? Mann, ist das gruselig! Der verschwundene SAAB 900 ist ein 2.0i ohne Turbo-Aufladung und mit einer eingetragenen Serienhöchstgeschwindigkeit von 200 km/h. Trotzdem fuhr er diverse Rekorde ein und erzielte eine gemessene Spitzengeschwindigkeit von erstaunlichen 217,109 km/h. Die Durchschnittsgeschwindigkeit über 12 Stunden lag bei 197,433 km/h. Das entspricht einer zurück gelegten Strecke von 2.369,196 Kilometern, inklusive Tankstopps und Fahrerwechsel. Jeder Fahrer durfte 1 Stunde hinter dem Lenkrad Platz nehmen und das Gaspedal durchtreten. Und jener SAAB 900 Talladega Challenge-Teilnehmer mit der Nummer 6 ist auf Nimmerwiedersehen fort?
Solche Zeilen kann ein echter SAAB-Enthusiast nicht unkommentiert lassen. Hat niemand vor Ort den ide­ellen und historischen Wert dieses Fahrzeuges erkannt? Oder steht er jetzt fein poliert in der Garage eines Sammlers und erfreut sich heimlicher Begeisterung? Aber vielleicht findet sich doch noch ein Lebenszeichen des 1996iger Talladega-Teilnehmers. Ich wünsche es mir …

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