Der SAAB Sonett II startete 1966 mit einem Dreizylinder-Zweitaktmotor. Um diesen kleinen dynamischen Sportwagen mit Glasfaser-Karosserie und gewölbter Heckscheibe auch in Länder mit strengen Abgasvorschriften verkaufen zu können, erhielt der SAAB 97 ab dem Jahr 1967 einen neuen Motor.

Der neue Viertaktmotor wurde bei Ford in Deutschland produziert. Obgleich sich das SAAB-Management für einen kleinen 1,5 Liter V4-Motor entschied, musste der Sonett unter anderem an der Motorhaube angepasst werden. Jetzt erhielt der Sonett II nicht nur einen V4-Schriftzug, sondern auch eine deutliche Beule zwischen Scheinwerfer und Frontscheibe. Des Weiteren war diese Erhebung auf Grund des Luftfilters nicht einmal zentriert. Für die damalige Zeit ein Makel, jedoch heute für den SAAB-Fan eines dieser liebenswerten Eigenwilligkeiten. Insgesamt 1.610 SAAB Sonett V4 rollten vom Band.

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